Handwerk

Brettchenweben

Die Brettchenweberei ist eine Webtechnik zur Herstellung von Bändern und Borten.
Der Ursprung des Brettchenwebens ist nicht geklärt. Es wurde ein elfenbeinernes Brettchen aus Susa aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. entdeckt.
Das Bild zeigt ein Frühmittelalterliches Webbrettchen aus Augsburg.
Die Funde aus dem Grab des Keltenfürsten von Hochdorf sind die ältesten deutschen Funde. Sie werden auf die Mitte des 6. Jahrhundert v. Chr. datiert. In den Arabischen Ländern hat sich die Handwerkstechnik des Brettchenwebens ungebrochen bis in die Gegenwart erhalten.
Beim Brettchenweben sind an einem Miniaturwebstuhl (oder einfach an einem Haken ) in einer Reihe Schnüre (als ‚Kettfäden‘) angeordnet. Diese werden dann durch ‚Schussfäden‘ verwebt, wobei die Schussfäden durch die Mitte der Schnüre gehen.
Ich webe zur Zeit mit einem Tabby Webrahmen, (obwohl der nicht authentisch ist) den ich bei der Kerpener Spinnstube gekauft habe.
Die ‚Brettchen‘, mit denen ich webe sind aus Messing und haben in jeder Ecke ein Loch, durch welches je ein ‚Kettfaden‘ gezogen ist. Durch das Drehen der Täfelchen entstehen die Schnüre in vierfacher Zwirnung. Gleichzeitig bildet sich bei jeder Vierteldrehung ein neues „Fach“, durch welches der Schuss läuft.
So entstehen durch die Zwirnung der Kettfäden Gewebe, die nicht nur als Verzierung an Kleidung sondern auch als Gürtel, Tragegurte an Taschen und Körben verwendet werden können. Auf weitere Informationen verzichten wir, da diese ausreichend im www vorhanden sind.

Nadelbinden

Zu der damaligen Zeit gab es noch keine Omas die den ganzen Tag mit Stricken zugebracht haben, sondern die unterschiedlichsten Menschen die ihre Kleidung selber mit dem Nadelbinden hergestellt haben.
Benötigt wurden dafür lediglich eine dicke Holznadel mit einem Loch am dicken Ende und grob versponnene Wolle.
Mit dieser Technik ist es möglich die unterschiedlichsten Kleidungsstücke herzustellen.
Bilder sind in Arbeit!

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